|
Gordon Kampe
Klarinetten, Komposition
Gordon Kampe wurde 1976 in Herne geboren.
1998-2000 studierte
er Komposition an der
Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Hans-Joachim
Hespos und Adriana Hölszky. Von 2000-2003 setzte er das Studium
bei Nicolaus A. Huber an der Folkwang-Hochschule in Essen fort.
Außerdem studierte er Musik- und Geschichtswissenschaften an der
Ruhr-Universität Bochum. Seit 2003 ist er Doktorand an der
Folkwang-Hochschule. Dort arbeitet er zur Zeit als Musikwissenschaftler
in einem Projekt der DFG. Daneben ist er Kantor an der Johanniskirche
in Herne.
Kampe war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und der
Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik und wurde mit Preisen
u. a. beim Wettbewerb für Chorkompositionen „350 Jahre
Westfälischer Friede“ 1998, den Weimarer Frühjahrstagen
für zeitgenössische Musik 2000/2001, dem Kompositionspreis
des Kunsthauses Ahrenshoop und mit dem Folkwangpreis 2003
ausgezeichnet. Außerdem wurde er für das 5. und 7.
Nachwuchsforum der GNM 2000/04, für die 1. Opernwerkstatt
Schloss-Rheinsberg 2002/03, die 2. Opernwerkstatt der Staatsoper
Hamburg, zum Int. Komponistenseminar in Boswil 2003 und zur
Orchesterwerkstatt Saarbrücken 2004 ausgewählt. 2001/02/03
wurde Kampe zum Bayreuther Komponistenforum eingeladen. Im Jahr 2004
war er Stipendiat der Akademie der Künste Berlin und wurde mit
einem Stipendienpreis bei den Ferienkursen in Darmstadt ausgezeichnet.
2005 war er Teilnehmer der 2. Internationalen Ensemble Modern Akademie
und Gastkomponist beim Takefu Int. Musikfestival (Japan). Seine Werke
erscheinen seit 2005 bei der Edition Juliane Klein.
Werkauswahl: Spax (2001/2004) Nagelfeld für
Ensemble, Mondstrahl (2002 - 2003) Kammeroper in neun Stadien,
High-Noon: Moskitos II (2003) Stück für Orchester, Der
grüne Brand - Omaggio a Edgar Wallace (2004/06) für
Bassklarinette, Cembalo mit Brummgedöns, wir stecken in einer
energieartigen matrix fest (2003) für Sopr., Blockfl., Alt-Pos.,
Vla. da G., Cemb., Brötchentüten; Q [kju:] I-V Informationen
aus dem Gamma-Quadranten (2004) für Ensemble und Zuspielungen,
Ripley.
Musik für Trios (2005), Das Zanthi-Fieber (2005) für
großes Ensemble und Live-Elektronik, Das Barcklay-Syndrom oder
der rote Kreis (2006) für Akkordeon, 2 Tam-Tams und Zuspielungen;
Die blaue Hand (2006) für E-Gitarre
|
|
|
Holger
Klaus
Violinen, Komposition
Holger Klaus wurde 1970 in Geldern geboren.
1993-98 studierte
er Violine bei Petru
Munteanu und 1995-99 Komposition bei Peter-Manfred Wolf, Adriana
Hölszky und
Hans-Joachim Hespos an der Hochschule für Musik und Theater in
Rostock. Sein Diplom
für Komposition erhielt er „mit Auszeichnung“. 2000 folgte das
Aufbaustudium an der
Folkwanghochschule in Essen bei Nicolaus A. Huber.
Klaus erhielt für seine Kompositionen verschiedene
Auszeichnungen: 1999 wurde er zur Teilnahme am
„Nachwuchsforum der GNM“ eingeladen, 2000 war er Stipendiat und
Preis-träger der „Internationalen Ferienkurse für Neue Musik
Darmstadt“, 2001 Preisträger des „Internationalen
Komponistenseminars Boswil“. Im Jahr 2002 wurde sein Stück
„Zombies“, gespielt vom Ensemble Modern auf der jährlich
erscheinenden CD der „Neuen Zeitschrift für Musik“
veröffentlicht.
Seine Musik wurde bei verschiedenen internationalen Festivals
aufgeführt, darunter sind: Artgenda Stockholm, Münchner
Biennale, Tage der zeitgenössischen Musik Dresden, Musikmonat
Basel, etc.
Verschiedene seiner Kompositionen wurden von europäischen
Rundfunkanstalten aufgenommen und gesendet.
Werkauswahl: ZOMBIES (1998) Musik für 2 Violinen,
Harfe und Klavier, ZIP (1999) szenische Aktion mit Geige,
Gehäutete Zeilen (2001) für sieben Instrumente und
Zuspiel-CD, Abdrift (2000-2002) für Oboe, Kontrabaß,
Schlagzeug (1 Spieler), Klavier sowie kräftig gebauten
Ad-Hoc-Spieler, Quintett (2003) für Sopran-Saxophon, Viola,
Violoncello, Kontrabaß und Klavier (dazu: Zuspiel - CD), wings
(Schwingen) (2004) Klavierstück, kauri (2004) für
elektrifi-zierte Violine, elektrifizierte Bassklarinette, zwei
Synthesizer und Live-Elektronik, einunddreißig (2005) für
Orgel
|
|
|
Akemi
Kobayashi
Synthesizer, Sampler, Komposition
wurde 1965 in Gumma, Japan geboren. 1986-89
studierte sie
Komposition
an der Kunitachi Musikhochschule in Tokyo bei Prof. Kozo Masuda. Ihr
dortiges Diplom erhielt sie „mit Auszeichnung“. 1990 zog sie nach
Deutschland um bei Theo Brandmüller an der Musikhochschule des
Saarlandes in Saarbrücken ihr Studium der Komposition
fortzusetzen. 1998-99 folgte das Aufbaustudium bei Helmut Lachenmann
und Marco Stroppa.
Zwischen 1990 und 1998 war sie regelmäßige Teilnehmerin der
„Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt“
Für ihre Kompositionen erhielt Kobayashi verschiedene
Auszeichnungen, darunter 1991 den
Otto-Ditscher-Kunstpreis des Landkreises Ludwigshafen und 1992 eine
Einladung zum Detmolder Hochschulforum junger Komponisten. 1999 erhielt
sie einen Kompositionsauftrag für den Deutschen Pavillon der Expo
2000. Im Jahr 2000 war sie Preisträgerin des „14. Inter-nationalen
Kompositionsseminars Boswil“.
2001 erschien ihr Stück „Circle“ für Kammerensemble auf der
CD „10 Jahre Prolog“ des Saarländischen Rundfunks.
Ihre Musik wurde bei zahlreichen internationalen Festivals
aufgeführt, darunter sind:
ARS MUSICA Brüssel, ULTRASCHALL Berlin, EXPO 2000 Hannover,
MUSIKMONAT Basel, Takefu International Musikfestival Japan, Klangspuren
Schwaz (AU), etc..
Viele ihrer Kompositionen wurden von europäischen
Rundfunkanstalten aufgenommen und gesendet.
Werkauswahl: In der Ferne (1997) für Bariton -
Saxophon, Schlagzeug und Klavier, Stille... (1998) für
Kontrabaß und Schlagzeug, Verwitterung (2000) für Violine,
Violoncello und Klavier, Circle (2001) für Kammerensemble,
Klangweben (2001) für Gitarrenquartett, Verwitterung II (2001)
für Ensemble, close (2002) für Blockflöte mit CD -
Zuspielung, Sextett (2003) für Flöte, Klarinette, Violine,
Violoncello, Klavier und Akkordeon
|
|
|
Maximilian
Marcoll
Computer, Klangregie, Komposition
Maximilian Marcoll wurde 1981 in Lübeck
geboren. Er studierte dort
von 1992 bis 1997 Schlagzeug und von 1997 bis 2001 Komposition bei
F.Döhl an der Musikhochschule Lübeck. 1994 gewann er den 1.
Preis des Bundeswettbewerbs Jugend Musiziert, 1995, 96, 97 und 98 den
Preis des Bundeswettbewerbs "Schüler komponieren", der mit jeweils
einwöchigen Kompositionsseminaren bei T.Brandmüller,
M.C.Redel, H.J.v.Bose, Y.Pagh-Paan, W.v.Schweinitz u.A. verbunden war.
Von 1996 bis 1998 war er Mitglied im Bundesjugendorchester.
Seit 1997 ist er auch als Dirigent aktiv. Unterstützung erhielt er
dabei von Gerd Müller-Lorenz und Bernhard Klee. 1999 gründete
er das Ensemble Neue Musik Lübeck, dessen Leiter er bis 2001 war.
Ab 1999 bekam er Unterricht in elektronischer Komposition bei Prof.
Dirk Reith. Meisterkurse absolvierte er in dieser Zeit bei
J.Müller-Wieland und L.Berio. Von 2001 bis 2006 studierte er
instrumentale und elektronische Komposition an der Folkwang Hochschule
in Essen bei T.Neuhaus, D.Hahne und G.Steinke. 2002 gründete er
gemeinsam mit Hannes Seidl das Elektronikduo dis.playce, mit dem er
regelmäßig auftritt. Ebenfalls 2002 begann er als
Laptop Perfomer aktiv zu werden und Software zu entwickeln.
2005 erhielt er den Folkwang Förderpreis.
Aufführungen hatte er u.a. bei Veranstaltungen wie Turning Sounds,
Warschau; Sonorities, Belfast; diskurs, Gießen; Klangwerkstatt,
Berlin; Open Cube, Graz; Open Systems, Essen/Bochum/Herne; Schleswig
Holstein Musik Festival; KlassikCom, Köln; Expo 2000, Hannover;
2005 wurde das Debutalbum "R" von dis.playce bei NaivSuper
veröffentlicht.
2006 folgte die Veröffentlichung der Split EP: Marcoll/dis.playce
bei luvsound.
Werkauswahl: I will put piranha fish into your bathtub and the sixth
will proba-bly blow your head off, für 2 Violinen (2001/2002);
Folgesätze, für 2-Kanal-Tonband (2002); Coarsecrakles,
für Saxophonquartett und Live-Elektronik (2004); Keimreim,
für sechs Instrumente (2004/05); Hundert Rahmen, hochkant,
für Klavier und Live-Elektronik (2005);
Software: max.objects, eine Sammlung externer Objecte für Max/MSP;
Lupaparat, eine Software zur Sample-basierten Improvisation; COOPER,
ein modulares Environment zur Steuerung Live-Elektronischer Patches auf
Meta-Parameter-Ebenen
homepage
|
|
|
Luís Antunes Pena
Computer, Komposition
Luís Antunes Pena wurde 1973 in Lissabon
geboren. Er studierte
zuerst privat Klavier und Solfeggio bis er 1993 mit dem
Kompositionsstudium bei Evgueni Zoudilkine begann. Gleichzeitig
besuchte er die Seminare von Emmanuel Nunes an der Gulbenkian-Stiftung
in Lissabon. Das Kompositionsstudium setzte er an der Musikhochschule
in Lissabon bei António Pinho Vargas fort. Weitere Anreize bekam
er von verschiedenen Komponisten, insbesondere von Gérard Grisey
in der Sommerakademie des IRCAM (1998), sowie von Salvatore Sciarrino
(Darmstadt, 2000). Während seines Studiums unterrichtete er
Kompositionstechnik an mehreren Musikschulen in Lissabon.
1999 zog er nach Deutschland, um sein Kompositionsstudium bei Nicolaus
A. Huber an der Folkwang-Hochschule Essen fortzusetzen. Zugleich begann
er mit dem Studium der Elektronischen Musik im Institut für
Computermusik und Elektronische Medien (ICEM – Folkwang Hochschule) bei
Dirk Reith (1999-2003) und später bei Günter Steinke. 2004
beendete er mit Auszeichnung das Studium an der Folkwang-Hochschule
Essen. Seine Diplomarbeit widmet er Lachenmanns Werk Mouvement (-vor
der Erstarrung).
Luís A. Pena war Preisträger bei den "Óscar da
Silva"- und "Lopes-Graça"- Wettbewerben, sowie Stipendiat des
Rotary Clubs Lissabon (1998) und der Stiftung für Wissenschaft und
Technologie des Portugiesischen Ministeriums für Wissenschaft und
Forschung (2000-2004).
Zwischen 1997 und 2002 leitete er zusammen mit den Komponisten Diana
Ferreira und João Miguel Pais das jährlich stattfindende
internationale Festival für zeitgenössische Musik "Jornadas
Nova Música" in Aveiro, Portugal.
Im April 2005 wurde das 2004/05 komponierte Stück Sonorous
Landscapes I and II im Fourteenth Annual Florida Electroacoustic Music
Festival und im Digital Vital Festival (Schweden) und Música
Viva (Portugal) ur- und aufgeführt. Anatomia de um Poema Sonoro
wurde für das ISCM Miami Festival 2006 in USA ausgewählt und
im 32e Concours International de Musique et d’Art Sonore
Electroacoustiques de Bourges ausgezeichnet. 2006 wird das Stück
im Rahmen des World Music Days in Stuttgart aufgeführt. Dasselbe
Stück wurde mit dem Preis des 11. Kompositionswettbewerbs im
Rahmen des Wiener Sommer-Seminars für neue Musik ausgezeichnet.
2004 schrieb er Kippfigur für das Kooh-i-Noor Saxophonquartett
(NL) und für die „15 Jahre der Gesellschaft für Neue Musik
Ruhr“. Der Artikel über sein Stück Klangspiegel wird 2005 vom
IRCAM veröffentlicht. Für 2005/2006 erhielt Luís A.
Pena das MozArt 250 Stipendium von der Jeunesses Musicales Deutschland
und dem ZKM aufgrund dessen er ein neues Stück für
Instrumente und Elektronik komponieren wird. Seine Musik wurde in
Portugal, Deutschland, Holland, Schweden und den USA aufgeführt.
Werkauswahl: Anatomia de um Poema Sonoro (2003-2004) für Sopran,
Sprecher, Altsaxophon, Schlagzeug, Klavier und Live-Elektronik, nach
Texten von Jorge de Sena und Kurt Schwitters; Sonorous Landscapes
(2005) für Tonband; Kippfigur (2004) für Saxophonquartett;
Klangspiegel (2001-2002) für Viertelton-Trompete, Tamtam, und
Tonband; „...Winterlich ruhende Erde...“ (2000) für Violoncello;
Trajectorias (1999) für 12 Instrumente.
homepage
|
|
|
Roman
Pfeifer
Synthesizer, Klangregie, Komposition
geboren am 13.9.1976 in Freiburg begann nach dem
Abitur 1996 in
Freiburg ein Studium der Musikwissenschaft und Philosophie an der
dortigen Universität. Von 1998 bis 2002 absolvierte er an der
Folkwang-Hochschule in Essen ein Studium der instrumentalen Komposition
bei Nicolaus A. Huber sowie Elektronischen Komposition bei Dirk Reith.
In den Jahren 2000, 2002 und 2004 war er Teilnehmer der Internationalen
Ferienkurse in Darmstadt.
Seit Oktober 2003 hat er einen Lehrauftrag für
Computergestützte Notation und Elektronische Komposition an der
Folkwang-Hochschule Essen.
Werkauswahl: Keil durch die Zunge (2000/2001) für
Sopran, Alt, Bariton, Schlagzeug und Kontrabaß (nach Texten von
Giordano Bruno), Die illegale Ausübung der Astronomie (2002)
für Gitarre solo, Die Geometrie des Kolibri (2002/2003) für
4-Kanal-Tonband, Newtons Schlaf (2004) für Violine, Klick-Klack
und Tonband, Fünf Arten des Vergessens (2004) für
Bass-klarinette und Tonband
|
|